Dressurreiten: Ausrüstung

Bei Prüfungen im Dressurreiten sind die Ausrüstung von Pferd und Reiter genau vorgeschrieben. Schutzgamaschen für das Pferd sind ebenso verboten wie der Einsatz der Dressurgerte.

Reiter müssen sich mit einer dunklen Reitjacke oder Uniformjacke kleiden. In Leistungsprüfungen ab Prix Sankt Georges ist ein schwarzer Frack vorgeschrieben. Mittlerweile ist auch dunkelblau als Farbe für die Oberbekleidung zugelassen. Dazu tragen sie ein weißes Hemd mit Plastron oder Krawatte. Als Kopfbedeckung dient ein Zylinder, eine Melone oder ein Uniformhut. Die Reithosen sind weiß. Dazu werden schwarze Reitstiefel getragen. Obligatorisch sind ebenfalls (weiße) Reithandschuhe.

Das Dressurpferd trägt einen Dressursattel, der einen engen Kontakt des Reiterschenkels zum Pferdekörper ermöglicht. In der Regel wird eine Zäumung mit Kandare (Übertragung Zügelhilfen auf Unterkiefer und Genick) mit Unterlegtrense (mildert Wirkung der Kandare) verwendet. Trensenzügel und Kandarenzügel ermöglichen die Übermittlung fein abgestimmter Hilfen von der Reiterhand zum Pferdemaul.

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